Das steckt im Strompreis.

Wussten Sie schon ...

Über die Hälfte des Strompreises sind heute Steuern sowie gesetzliche Abgaben und Umlagen. Diese Bestandteile ändern sich jährlich und sind für alle Stromlieferanten gleich. Die Energieversorger ziehen die Steuern sowie gesetzliche Abgaben und Umlagen beim Verbraucher ein und leiten sie anschließend an die zuständigen staatlichen Stellen weiter. Auf sie hat der Energieversorger keinerlei Einfluss.

Für das Jahr 2017 beträgt die Summe der staatlichen Abgaben und Umlagen 9,73 Cent pro Kilowattstunde netto. Zusätzlich müssen Energieversorger noch die Stromsteuer in Höhe von 2,05 Cent pro Kilowattstunde netto abführen. Am Ende kommt die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent auf alle Preisbestandteile hinzu.

Für 2017 sind die staatlichen Abgaben und Umlagen insgesamt um 0,556 Cent pro Kilowattstunde brutto gestiegen.

Ebenfalls ins Gewicht fallen die Netzentgelte. Damit finanzieren die Betreiber der Stromnetze den Betrieb und den Ausbau ihrer Netze. Hinzu kommt die Konzessionsabgabe, die Netzbetreiber an Kommunen zahlen, um für die Verlegung ihrer Leitungen öffentliche Wege zu benutzen.

Der restliche Anteil am Strompreis entfällt auf Stromerzeugung/-beschaffung, Vertrieb, Service und Abrechnung.

Das steckt hinter Steuern, Abgaben und Umlagen beim Strompreis

Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage:

Mit der EEG-Umlage wird die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Windkraft, Biomasse etc.) gesetzlich gefördert.

KWK-G-Umlage:

Unterstützt die Energieerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung. Bei dieser Technik wird der eingesetzte Rohstoff genutzt, um gleichzeitig Strom und Wärme zu erzeugen.

§19-Abs.-2-StromNEV-Umlage:

Stromintensive Betriebe sind seit Januar 2012 von der Zahlung der Netznutzungsentgelte befreit. Die aus diesem Schritt resultierenden Mindereinnahmen der Netzbetreiber müssen alle anderen Verbraucher anteilig tragen.

Offshore-Haftungsumlage gemäß §17f Abs. 5 EnWG:

Die Bundesregierung will Windkraftwerke auf offenem Meer besser fördern. Ist eine Stromeinspeisung nach Fertigstellung einer Offshore-Anlage aufgrund verzögerter Netzanschlüsse nicht möglich, sieht diese Haftungsumlage eine Kompensation wirtschaftlicher Schäden beim Anlagenbetreiber vor.

Umlage für abschaltbare Lasten (abLa-Umlage):

Bei drohender Instabilität des Stromnetzes sollen große industrielle Stromverbraucher vom Netz gehen können. Dafür erhalten sie eine Entschädigung.

Die Verordnung zur Erhebung dieser Umlage lief 2015 aus. Bislang liegt keine neue Verordnung vor. Somit erfolgt bis auf Weiteres keine Erhebung dieser Umlage.

Stromsteuer:

Bundessteuer seit 1. April 1999, wird verwendet zur Entlastung der Sozialkassen (u. a. der Rentenversicherungsbeiträge).

 

 

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